aktuelle Veranstaltungen (Blankenburg)

2. Stufe der 60. Matheolympiade

Traditionell haben bei der Mathematik-Olympiade in Deutschland unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre mathematischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und weiterzuentwickeln. Anspruchsvolle Aufgaben fördern logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden. In diesem Jahr fand der Wettbewerb Corona-bedingt in der zweiten Stufe etwas anders statt. Wir möchten ausdrücklich allen Tüftlern und Denkern an dieser Stelle für ihr Engagement und die zusätzlich investierte Zeit danken. Eure Mathelehrer haben bei der Korrektur genauso geschwitzt und die Besten in diesem Jahr ermittelt. Herzlichen Gückwunsch!

NameVornameKlasseGesamtpunkte
GürtlerMandy5A22
HähnelSigurd5A28
RunzerSophia5A20
RusevMartin5A40
SommerMarie5A34
ReinertTjark5B21
DettkeJulius5C33
SeljuninEvelina5C23
WestermannManja5C32
HanischCeline5C37
FriedrichDarwin6C37
SchindlerAnna6D24
HildebrandtKathy7A38
BöhnstedtHugo7A23
TöpferAmelie7C32
HeinrichErik7C36
FesselJannis11A29

Einladung zum Finale!

Während der Vorlesewettbewerb 2020/21 an den Schulen bereits bundesweit angelaufen ist, geht die vorige Wettbewerbsrunde 19/20 jetzt ins Finale. Wegen der Corona-Pandemie musste der Wettbewerb im März unterbrochen werden und wurde dann im neuen Schuljahr digital per Video-Einreichung weitergeführt. 

Am 25. November 2020, um 14:30 Uhr findet nun das große Bundesfinale 2020 statt. Die Vorlese-Beiträge der 16 Landessieger*innen – aus unserem Gymnasium startet Laura Obst – werden der Jury am Finaltag im Studio des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) präsentiert und der oder die beste Vorleser*in Deutschlands live im Stream ermittelt.

Dazu laden wir alle ganz herzlich ein!  Erleben Sie das digitale Vorlesefinale im Livestream unter vorlesewettbewerb.de/finale
Mehr Infos finden Sie unter dem Link oben. 

Wir freuen uns, wenn möglichst viele Schüler*innen, Lehrer*innen und natürlich auch alle anderen Gäste am 25.11. online dabei sind. Dann heißt es also: einschalten, zuhören, mitfiebern!

Mattis Tom Mayer gewinnt den Vorlesewettbewerb 2020 am GAT

Blankenburg. Am Mittwoch, dem 11. November, fand am Gymnasium Am Thie der Vorlesewettbewerb der Klassenstufe 6 zur Ermittlung des Schulsiegers statt. Es war schon ungewohnt, die Reihen des Auditoriums so gut wie leer zu sehen, denn die Veranstaltung wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt. Anwesend waren nur die Bewerber, die Jury und die unterrichtenden Fachlehrer. Die Klassensieger Tilmann Höch, Lilly Kuhlo, Ascania Kersten und Mattis Tom Mayer stellten zunächst ihre Wahltexte vor und lasen danach den Fremdtext, der von der Vorjahressiegerin Laura Obst ausgewählt wurde. Die Jury, bestehend aus zwei Deutschlehrern und Laura Obst, die am 25. November Sachsen Anhalt beim Bundesfinale des Vorlesewettbewerbs vertreten wird, hatte es nicht leicht und entschied sich am Ende für Mattis Mayer. Mattis hat sich somit für den  Regionalentscheid auf Kreisebene im Februar 2021 qualifiziert. Wir wünschen Laura im Bundesfinale und Mattis im Regionalausscheid viel Glück und alles Gute.

Zum Foto: (von links)

sitzend Laura Obst, v.l. Mattis Mayer, Tillmann Höch, Ascania Kersten und Lilly Kuhlo

Unterrichtsprojekt der Fachschaft Kunst

Traditionell fanden auch in diesem Jahr die Kunstexkursionen zum Unterrichtsprojekt „Schüler unterrichten Schüler“ in Kooperation zwischen den beiden Kunstkursen der 10. Klassen von Frau Probst und Frau Freund und den 6. Klassen des GAT an zwei Tagenim Oktober statt.Die Tutoren der Klasse 10 unterrichteten dabei eigenverantwortlich die Schüler der 6. Klassen in Gruppen zur Thematik Romanik und Gotik inArchitektur und Plastikim Dom und in der Liebfrauenkirche Halberstadt. InaufwendigerPartnerarbeit entstandendazuim Vorfeld der Fahrten durch die Kursteilnehmerzahlreiche kreative Arbeitsmaterialien, um die Inhalte didaktischaufzubereiten und den jüngeren Schülern die Stilepochen des Mittelalters in verständlicher, interessanter und spielerischer Weise nahezubringen. Dies gelang auch 2020 in beeindruckender Weise! Dank an alle beteiligten Schüler der 10. Klassen, an die begleitenden Lehrer, die Domschatzverwaltung Halberstadtund nicht zuletzt an Herrn Schiemann vomPresbyterium der Liebfrauenkirche Halberstadt, der es uns ermöglichte, die Exkursion trotz Verzögerungender Bauarbeiten in Liebfrauen -und damit einer bis weit in den November eigentlich geschlossenen Kirche –vor Ort durchführen zu können.

Physik phaenomenal

Am 16.10.20 fuhren alle vier 6. Klassen des Standortes Blankenburg in die phaeno-Ausstellung nach Wolfsburg. In teilweisen spektakulären Experimenten konnten die Schüler einen Überblick über das für sie neue Unterrichtsfach Physik gewinnen. Was man selbst probiert hat, prägt sich am besten ein. Dieses Motto bestimmte die rund drei Stunden, in denen die Schülerinnen und Schüler mit elektrischem Strom experimentierten, Auftriebsexperimente selbst durchführten, optischen Täuschungen erlagen oder Kugelbahnen steuerten. Natürlich durfte auch der Feuertornado nicht fehlen. Im Unterricht können dann einzelne Experimente aufgegriffen und vertieft werden.

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins „Förderer, Freunde und Ehemalige Schüler des Gymnasiums am Thie am 25. 11. 2020

Einladung zur Mitgliederversammlung

Verein der Förderer, Freunde und ehemalige Schüler des Gymnasiums „Am Thie“ Blankenburg e.V.

Hanns-Michael Noll
Welfenstr. 7
1. Vorsitzender
38889 Blankenburg
Tel: 03944 27 16
Fax: 03944 36 94 87
hannsmnoll@t-online.de

Liebe Freunde, Förderer und Schüler des Gymnasiums „Am Thie“,

der Vorstand des Fördervereines unseres Gymnasiums möchte sich wieder den Mitgliedern des Vereins, aber auch den neu hinzugekommenen Eltern, ins Gedächtnis bringen. Denn trotz aller Probleme und Sorgen, trotz der Corona-Krise und trotz des Anschlusses der gymnasialen Außenstelle Thale an unser GAT wollen wir, der Vorstand des Fördervereins, weiter das GAT unterstützen und helfen, Aktivitäten durchzuführen oder in Einzelfällen Anschaffungen zu ermöglichen oder eine Schülerfahrt finanziell abzusichern.

Leider sind durch Corona bedingte Anordnungen praktisch die gesamten Planungen „ins Wasser gefallen“. Der Besuch unseres Partnergymnasiums aus Ostrzechow (Polen), die Fahrt des Gospelchores nach Prag sind nur zwei Beispiele dafür.

Der Förderverein wollte nach dem Erfolg im letzten Jahr auch in diesem Jahr eine „Welcome-Party“ für alle Neuen und hinzugekommenen Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem „Stamm“ unseres Gymnasiums machen, auch das musste ausfallen und der Vorstand hofft, im Frühjahr 2021 eine solche Veranstaltung machen zu können.

Auch möchte sich der Vorstand stark machen, dass nun endlich Infrastrukturmaßnahmen zur Verbesserung der Bausubstanz, besonders des Gebäudes 2 vom Kreis umgesetzt werden. Dies ist dringend erforderlich. Darüber hinaus wird der Förderverein sich bei Ausstattungs-wünschen, die nicht vom Landkreis gedeckt werden, einbringen.

Es bleiben für die Zukunft also weitere Aufgaben für den Verein. Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie uns die Treue hielten, auch nach einem Ausscheiden Ihres Kindes aus dem GAT, und möchten alle Eltern und Freunde der Schule, die noch nicht Mitglied im Förderverein sind, ganz herzlich einladen, Mitglied zu werden und sich auch gerne persönlich einzubringen.

Der Mitgliedsbeitrag ist in das Ermessen des Einzelnen gestellt, beträgt aber mindestens 15 EUR jährlich.

Der Vorstand wünscht Ihnen allen, unseren Schülerinnen und Schülern ebenso wie allen Lehrern und Angestellten unseres Gymnasiums „Am Thie“ einen schönen, vor allem aber entspannten Spätherbst und bleiben Sie vor allem gesund.

Ihr

Hanns-Michael Noll

Wandertag der 10c in den Escape Room von HarzGames

Am 29.09.20 machte sich die Klasse 10c auf den Weg zum Escape Room in Wernigerode. 
Dort erwarteten uns Rätsel, die wir im Team lösen musste, um uns durch verschiedene Räume zu puzzlen, bis wir schließlich wieder im Freien waren. In drei Gruppen erlebten wir verschiedene Abendteuer, die (teilweise mit ein bisschen Hilfe) alle gelöst werden konnten.

Alle zusammen erlebten wir die Abenteuer der Busfahrt durch die Wohngebiete. 🙂

dav

Laura Obst gewinnt Landesentscheid des Vorlesewettbewerbs

Wenn wir lesen, tauchen wir ab in neue Welten. Doch nicht nur Lesen will gelernt sein, auch braucht es gute Vorleser.  Bereits auf Schul- und Regionalebene ließ Laura Obst ihre Konkurrenz hinter sich. Umso schöner ist es für uns, voller Stolz sagen zu dürfen, dass die Siebtklässlerin unserer Schule auch auf Landesebene mit ihren Vorlesekünsten überzeugen konnte. Und das, obwohl in diesem Jahr aufgrund vieler Einschränkungen der klassische Vorlesewettbewerb in Magdeburg nicht möglich war. Infolgedessen mussten alle Kandidaten des Bundeslandes ihren Beitrag per Video einsenden. Anders als bei den „Live“-Veranstaltungen üblich, fiel auch das Lesen eines unbekannten Textes weg. Die Bewertungsrichtlinien und deren Gewichtung mussten entsprechend angepasst werden. In Abstufungen wurden Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl bewertet. Laura beherrschte alle Kriterien so souverän, dass sie sich letztendlich gegen eine harte Konkurrenz durchsetzen konnte. Somit gilt unser Respekt einem jungen Lesetalent, die aus scheinbar toten Buchstaben eine lebendige Welt für ihre Zuhörer zaubern und unser aller Fantasie beflügeln kann. Nun wartet auf Laura das Bundesfinale, das in Kooperation mit dem rbb Ende November stattfinden wird.  Hierfür drücken wir Laura die Daumen und wünschen ihr maximalen Erfolg!

(WIN)

Fairp(l)ay Soccer Tour

Am 1.Oktober 2020 waren Steffi und Lisa vom Team „Fairp(l)ay Soccer Tour“ bei uns zu Besuch. Die beiden haben uns das Thema Geld etwas näher gebracht.

Am Anfang haben wir erst einmal geklärt, was wir schon über das Thema Geld wissen. Wir haben sehr viele Begriffe an die Tafel geschrieben und erklärt. Danach haben wir getestet welcher Geld-Typ wir sind und die meisten waren sehr sparsame Typen. Außerdem haben wir uns die Geschichte des Geldes angeschaut. Dabei ist uns bewusst geworden wie lange es das Geld eigentlich schon gibt. Am Ende haben wir noch ein Handelspiel gespielt und somit haben wir uns viel intensiver mit dem Thema beschäftig.

Insgesamt war es ein gelungener Tag, da wir vieles gelernt haben wofür man im Unterricht keine Zeit hat.

Im Namen der Klasse 8B bedanken wir uns herzlich für die schöne Zeit.

Neele Reinert, Ben König

Die Studienfahrt an den „Weißenhäuser Strand“

Unsere Studienfahrt in Richtung Oldenburg startete am Montag den 7. September 2020 um halb neun mit einer etwa achtstündigen Zugfahrt. Unsere Gruppen bestand aus 16 Personen sowie Frau Baldovski und Herr Strube. Am „Weißenhäuser Strand“ angekommen, wurden zunächst die Ferienwohnungen bezogen. Danach ging es für uns zum ersten Strandspaziergang. Im dunklen erkundigten wir etwa sechs Kilometer des Strandes bis wir uns nach dem langen Tag erschöpft in die Betten fallen ließen.

Der Dienstag war der „Sporttag“ unserer Studienfahrt. Nach dem Frühstück trafen wir uns gegen 10 Uhr und verbrachten die folgenden drei Stunden im Subtropischen Badeparadies. Dies ist eine Schwimmanlage mit Wellenbad, mehreren Becken und verschiedenen Rutschen. Auf die Mittagspause folgten am Nachmittag Volleyballspiele, die von Herrn Strube organisieret und von Frau Baldovski mit großen Enthusiasmus kommentiert wurden. Begonnen wurde mit einer Erwärmung, gefolgt von den ersten Übungsspielen. Diese gehörten mit zu den ersten Sporteinheiten nach der langen Corona bedingten Sportpause. Gekrönt wurde unser Volleyballspiel durch ein kleines Turnier zwischen unseren vier Mannschaften. Dabei zogen wir Schüler Meister Strube gnadenlos ab. Der letzte Programmpunkt des Tages war der abendliche Besuch des Dschungellandes, einer Art Themenzoo mit Reptilien, Amphibien, Insekten und kleinen Säugetieren. Dieser erwies sich als sehr lehrreich hinsichtlich der verschiedenen Tierarten, ihres Vorkommens und ihrer Lebensweise.

Am Mittwoch den 9. September besichtigten wir die Stadt Oldenburg in Holstein. Sie zählt zu den ältesten Städten in Schleswig-Holstein. Oldenburg ist ungefähr acht Kilometer von unserem Aufenthaltsort „Weißenhäuser Strand“ entfernt. Deshalb entschieden wir uns, dorthin zu laufen. Nach etwas weniger als zwei Stunden erreichten wir die Stadtbibliothek von der aus unsere Stadtführung begann. Oldenburg lag früher an einer Ostseebucht und war Hafen und Hauptort von Wikingern. Wir besichtigten den Oldenburger Wall eine zwischen 780 und 840 entstandene slawische Burganlage, von der heute nur noch ein Wall erhalten ist. Slawen nannten sie „Starigard“. Deutsche Chronisten übersetzten den Begriff mit „Aldinburg“, woraus der heutige Name Oldenburg entstand. Die Zeit der alten Slawen wird im Wallmuseum detailgetreu nachgestellt. Dort kann man den Alltag der slawischen Bevölkerung in einer Freilichtanlage miterleben. Manche Oldenburger, wie auch unsere Stadtführerin arbeiten dort nebenberuflich als Handwerker/in, Fischer/in aber auch als Krieger/in. Durch Workshops wird die damalige Geschichte und Kultur interessant vermittelt. Man kann zum Beispiel Wolle färben, Ledertaschen herstellen und Bogen schießen. Auch wir versuchten uns in den alten Künsten. Danach besichtigten wir die älteste Backsteinkirche Nordeuropas, die St. Johanneskirche. Sie entstand um 1160 als Bischofs Kirche. Sie wurde durch mehrere Brände zerstört, darunter auch dem großen Brand von Oldenburg bei dem nur sieben Gebäude stehen blieben. Durch engagierte Bürger und deren Spenden, konnte die Kirche wiederaufgebaut werden.  In der Innenstadt befindet sich das Oldenburger Rathaus. Auch dieses wurde mehrere Male zerstört und wiederaufgebaut.  Seit 1984 befindet sich dort im Glockenturm ein aus 23 Glocken bestehendes Glockenspiel, welches den Oldenburgern täglich kleine Melodien spielt. Bevor es zu unseren Ferienwohnungen am „Weißenhäuser Strand“ zurückging, gab es ein leckeres Eis. Oldenburg ist eine sehr schöne Kleinstadt, mit einer interessanten Geschichte. Durch die vielen kulturellen Angebote fanden wir den Besuch in Oldenburg lohnenswert.

Der letzte volle Tag begann mit einem gemeinsamen Volleyballturnier. Auch hier wurden die technischen Ratschläge, die Herr Strube gab offen angenommen und versucht umzusetzen.  Nach etwa zwei Stunden teilte sich unsere Gruppe auf. Die eine Hälfte ging nun zum Strand um dort in der kalten Ostsee zu baden. Die andere Hälfte verbrachte ihre Freizeit in den Ferienwohnungen. Am späten Nachmittag stand dann für die gesamte Gruppe Bowling an. Dort spielten wir in Gruppen gegeneinander. Das Spiel sorgte für angenehme Heiterkeit und Spaß. Gegen 20 Uhr gingen wir alle zum Strand um den letzten Abend mit Musik und dem Sonnenuntergang ausklingen zu lassen.

Die Rückfahrt erfolgte am Freitag, den 11. September um 8:30 Uhr. Mit einem Taxi wurden wir zum Oldenburger Bahnhof gefahren. Mit vielen Zwischenstopps und aufgrund eines engagierten Zugpersonals, erreichten wir alle Züge und kamen 16: 30 Uhr am Blankenburger Bahnhof an. Wir empfanden diese etwas andere Studienfahrt als eine sehr schöne Alternative zu Rom und bedanken uns noch einmal für die schöne Zeit mit Frau Baldovski und Herr Strube.

Geschrieben von Natalie Parth, Marie Gaube, Björn und Henrike Knackstedt, Simon Przybyl und Kaja Rehbein.

World Cleanup Day – Blankenburger Gymnasiasten räumen Schulgelände auf

Anlässlich des World Cleanup Days – des „Weltaufräumtages“-, der weltweit seit 2018 jedes Jahr im September stattfindet, beteiligten sich auch die neuen Fünftklässler des „GAT“ am 10.09.2020 mit einer Aufräumaktion.

Ausgerüstet mit Handschuhen, leeren Laub- und Müllsäcken sowie Harken und Schubkarre, begannen die drei neuen fünften Klassen, das komplette Schulgelände von unliebsamem Müll zu befreien. Viele fleißige Helfer konnten somit nicht nur Glas- und Plastikmüll, Reste von Decken und Planen sowie Laub aufsammeln. Nicht selten staunten die Schüler über all den Müll, der nicht ordnungsgemäß entsorgt wurde.

Alle Schüler freuten sich am Ende über die gemeinsame „Müllausbeute“: Jede Klasse konnte mehrere Säcke Laub und Unrat zusammentragen. Zum Schluss waren sich alle einig: Wir wollen auch in Zukunft dazu beitragen, dass unsere Schule sauber und müllfrei bleibt!

Juliane Wiedenbein

(Klassenlehrerin der 5c)

Studienfahrt nach Rom vom 07.09.2020 bis 11.09.2020

Blankenburg 0.30 Uhr –  die Stadt schläft! OK, nicht die ganze Stadt! Ein Teil der Kurstufe 12 des GAT macht sich auf, Rom zu erobern (natürlich nur kulturell) und Klassenfahrten dienen ja bekanntlich seit ewigen Zeiten nicht als Schlaftherapie und das sollte sich auch in den nächsten Tagen nicht ändern. Nach der Ankunft in Rom erfolgte der Transfer zu unserem Hotel in dem wir zum Check-In unsere Körpertemperatur messen mussten. Dieses Prozedere sollte uns auch in den Folgetagen zur Gewohnheit werden. Der Tag war noch jung, also auf zu einem ersten Stadtrundgang.

Wir starteten mit einem der bekanntesten Plätze Roms , der Piazza del Popolo. Im Italienischen bedeutet dies „Platz des Volkes“, tatsächlich leitet sich der Name aber von den Pappeln (Popolus) ab, die den Platz säumen. Auffällige Gebäude auf dem Platz sind die beiden fast identischen Barockkirchen Santa Maria dei Miracoli und Santa Maria in Montesanto. Sie stehen einander gegenüber und werden von der Via del Corso getrennt.  Auf der anderen Seite des Platzes steht die Basilica Santa Maria del Popolo, eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert Die 12 Seitenkapellen, wie die Cerasi-Kapelle mit den Malereien die „Bekehrung des Paulus“ und die „Kreuzigung des Petrus“ von Caravaggio sind besonders beliebt bei Besuchern. Die Chigi-Kapelle mit Mosaiken über die Schöpfung der Welt wurden wiederum von Raffael entworfen.  Neben der Kirche Santa Maria del Popolo befindet sich das Stadttor der Aurelianischen Mauer, die ‘Porta del Popolo’. Zu beiden Seiten des Platzes wurde in den Seitenmauern ein Springbrunnen verarbeitet. Die Fontana del Nettuno zeigt Neptun, der von Tritons begleitet wird. In der Fontana della dea di Roma steht die Göttin von Rom zentral. Zu ihren Füßen steht eine Statue von Remus und Romulus (den Gründern Roms), die von einer Wölfin gesäugt werden. Eine der auffallendsten Sehenswürdigkeiten auf diesem Platz ist der 36 Meter hohe Ägyptische Obelisk. Der Obelisk aus dem Jahr 1300 v. Chr. stammt ursprünglich aus dem Sonnentempel von Heliopolis, wurde dann von Augustus nach Rom mitgebracht und stand danach am Circus Maximus. Der Obelisk wurde 1589 restauriert und von Papst Sixtus V an diesen Platz gebracht.

Weiter ging es zur „Spanischen Treppe“, die zwischen 1723 und 1726 im Rokokostil erbaut wurde, diese führt von der Piazza di Spagna in Richtung der französischen Klosterkirche Trinita dei Monti (erbaut 1502-1587). Die Treppe besteht aus 135 Stufen und drei verschiedenen Terrassen, die ein Hinweis auf die Dreifaltigkeit sind. Oben an der Treppe beim ägyptischen Obelisken haben wir eine fantastische Aussicht. Der offizielle Name  der Treppe lautet übrigens Scalinata della Trinità dei Monti.

Nicht weit weg ist der ‘Fontana di Trevi’, oder auch Trevibrunnen, der vielleicht berühmteste Springbrunnen der Welt, sicher aber der berühmteste Roms. Der barocke Brunnen auf der Piazza di Trevi wurde im Auftrag von Papst Clemens XII zunächst von Bernini entworfen, der Bau dauerte von 1732 bis 1762. Der Brunnen verdankt seine Bekanntheit unter anderem den vielen Filmen, in denen er als Dekor zu sehen ist, etwa La Dolce Vita, Angels and Demons, The Lizzie McGuire Movie und Roman Holiday. Der fast 30 Meter hohe Trevibrunnen wurde an die Rückseite des Gebäudes des Palazzo Poli gebaut. Die Statue des Meeresgottes Neptun, der auf seinem muschelförmigen Streitwagen von zwei geflügelten Pferden und Tritons (jungen Meeresgöttern) zum Meer gezogen wird, steht zentral unter dem Triumphbogen. Eines der Pferde ist ruhig und gehorsam, das andere unbändig. Dies symbolisiert die Gezeiten des Meeres. Die beiden Nischenfiguren (von Filippo della Valle) neben Neptun stehen links für den Überfluss und rechts für die Gesundheit.

Das Pantheon ist unsere nächste Station – eines der charakteristischsten römischen Gebäude im Zentrum Roms. Der Bau des Pantheons startetet im Jahr 27 v. Chr. unter der Leitung von Marcus Agrippa und es ist eines der wenigen vollständig erhaltenen Gebäude des alten Roms. Erst im 2. Jahrhundert wurden der heutige Tempel und die auffällige runde Kuppel unter Kaiser Hadrian erbaut, nachdem das Gebäude Agrippas im Jahr 80 n. Chr. durch einen Brand stark beschädigt worden war und im Jahr 110 n. Chr. durch einen Blitzeinschlag ein weiteres Feuer gewütet hatte.

Der Name Pantheon stammt aus dem Griechischen und bedeutet „allen Göttern geweiht“. Erst im Jahr 608 wurde das Pantheon als Kirche genutzt, als der Kaiser Phokas dieses Gebäude Papst Bonifatius IV schenkte und die Kirche den Namen „Santa Maria ad Martyres“ erhielt. Im Lauf der Zeit kamen immer mehr Altäre und Grabdenkmäler hinzu, wie etwa das Grab verschiedener italienischer Könige und des bekannten Malers Raffael. Die offene Kuppel des Pantheons hat einen Durchmesser von 8,7 Meter und erzeugt einen besonderen Lichteinfall. Dieser „Oculus“ wurde bewusst in den Entwurf von Hadrian aufgenommen. Die gesamte Kuppel hat einen Durchmesser von 44,4 Meter und ist die weltweit größte Kuppel, die nicht aus Stahlbeton besteht. Die Kuppel ist an den Rändern gut 7 Meter dick aus schweren Steinen gefertigt, während die Dicke der Kuppel direkt am Rundfenster nur 1,2 Meter beträgt und sie dort vorrangig aus leichtem Bims besteht.

Die Kirche Sant’Ignazio ist besonders für die Fresken von Andrea Pozzo bekannt, einem Maler und Jesuitenfrater. Als Meister perspektivischer Scheinarchitektur wurde er berufen, um dem Mangel einer tatsächlich gebauten Kuppel durch illusionistische Malerei abzuhelfen. Der durchschlagende Erfolg der Kuppelmalerei führt nach deren Vollendung 1685 dazu, dass Pozzo beauftragt wird, die gesamte Wölbung zu freskieren. Im Boden der Kirche markiert eine Marmorscheibe den Fokuspunkt der Perspektive, von dem aus sich die Scheinarchitektur der Malerei optisch korrekt entfaltet.

Piazza Navona ist einer der schönsten und bekanntesten Plätze im Zentrum von Rom und  stellte das Ende unseres ersten Rundgangs dar. Kaiser Domitian ließ diesen Platz im Jahr 86 n. Chr. in der auffälligen langgestreckten Form anlegen. Diese Form dankt er seinem ursprünglichen Zweck als Stadion für Leichtathletikturniere (Circus Agonalis) mit Tribünen für 20.000 Zuschauer. Papst Innozenz organisierte in warmen Sommermonaten sogar die sogenannten „Wasserspiele“, bei denen der gesamte Platz unter Wasser gesetzt wurde. Nach dem Untergang des Römischen Reichs wurden am Standort der Tribünen Häuser gebaut, doch die langgestreckte Athletikbahn blieb frei und wurde so später zur Piazza Navona. Papst Innozenz beauftragte Bernini mit dem Bau des Springbrunnens ‘La Fontana dei Quattro Fiumi’ (Vierströmebrunnen, dessen vier Statuen verweisen auf die Flüsse Donau, Ganges, Nil und Rio de la Plata). Der 16 Meter hohe Obelisk des Springbrunnens stammt ursprünglich aus der Maxentiusvilla, die an der Via Appia stand.

Der zweite Tag stand im Zeichen des Vatikan. Start war der Pertersplatz, dieser ist vor allem wegen der „Urbi et Orbi“-Ansprachen des Papstes zu Ostern und Weihnachten bekannt. Der weitläufige Platz wurde im 17. Jahrhundert im Auftrag des Papstes Alexander VII von Bernini entworfen.

Jesus sagte: „Du bist Petrus und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen“. Der Name Petrus kommt vom griechischen Wort für Felsen, und der Petersdom befindet sich auf dem Grab des Hl. Petrus – er ist also buchstäblich der Felsen, auf dem die Kirche erbaut wurde! Die ‘Basilica di San Pietro in Vaticano’ oder der Petersdom wurde zwischen 1506 und 1626 auf einer Kirche aus der Epoche des Kaisers Konstantin des Großen (324) erbaut. In jener Kirche befand sich laut Überlieferung das Grab des Petrus. Durch die lange Bauzeit haben verschiedene Architekten nacheinander am Petersdom gearbeitet, darunter Raffael und Michelangelo. Der Dom beeindruckt vor allem durch seine Größe, er ist 136 Meter hoch und 186 x 123 Meter breit. Von der Kuppel (nach 550 Stufen) hat man einen wundervollen Ausblick auf Rom und den Vatikan.

Die Vatikanischen Museen gehören zu den größten Museen der Welt mit einer umfangreichen Sammlung von Kunstschätzen aus römischer und ägyptischer Antike, religiösen Gegenständen, Zimmern mit wundervollen Wandmalereien und sogar moderner Kunst.

Höhepunkt der Route durch die Vatikanischen Museen ist die Besichtigung der Sixtinischen Kapelle. Namensvater ist der Gründer der Kapelle, Papst Sixtus IV. Die beeindruckende Decke dieser Kapelle aus dem 15. Jahrhundert wurde von Michelangelo im 16. Jahrhundert gemalt und zeigt u.a. die Schöpfungsgeschichte und die Sintflut. Die Seitenwände sind ebenfalls wundervoll mit Motiven aus dem Leben Jesu verziert, u.a. von Ghirlandaio, Botticelli, Perugino und Pinturicchio. Die Sixtinische Kapelle ist vor allem als der Raum bekannt, in dem die Kardinäle in dem Konklave einen neuen Papst wählen.

Ungefähr 30 Kilometer westlich von Rom liegt Ostia Antica – unser erstes Ziel am 3. Tag. Dies ist die ehemalige Hafenstadt von Rom, wo sich heute auf 100 Hektar ein sehr weitläufiger archäologischer Park mit vielen Ausgrabungen befindet. Im 7. Jahrhundert vor Christus wurde die Hafenstadt als Handelsstadt und Militärstützpunkt gegründet, doch vor allem im 2. Jahrhundert nach Christus wuchs die Hafenstadt enorm. Obwohl die Stadt regelmäßig als Fundstelle von Marmor, Säulen und anderen Baumaterialien herhalten musste, ist Ostia Antica eine der am besten erhaltenen römischen Städte Italiens.

Die Domitilla Katakombe, welche wir am Nachmittag besuchten, liegt an der alten Via Ardeatina auf dem Grundbesitz der adeligen Römerin Flavia Domitilla, einer Nichte des Flavius Clemens, der im Jahre 95 A.D. Konsul war. Vor ihrem Exil stellte sie ihren Grundbesitz an der Via Ardeatina der christlichen Gemeinde zur Verfügung. Auf diesem Gelände entstand später die größte christliche Katakombe von Rom. Die wichtigsten Märtyrer der Domitilla Katakombe sind Nereus und Achilleus, zwei Soldaten, die vermutlich Opfer von Diokletians Verfolgung waren (304 A.D.).

Unser letzter Tag in Rom führte uns wieder in die Antike – das Kolosseum wartete. Der flavische Kaiser Vespasian ließ im Jahr 72 n. Chr. dieses Amphitheater in Rom mit einer Kapazität von 65.000 Zuschauern errichten. Der Bau des Kolosseums dauerte acht Jahre und wurde mit der Beute von Plünderungen in Jerusalem finanziert.Es wurde von Kaiser Titus mit Spielen und Festen eröffnet, die 100 Tage dauerten und 5000 Tieren das Leben kosteten. Der Nachfolger von Titus, Kaiser Domitian, ließ das Amphitheater um eine zusätzliche Etage und eine Reihe Räume unter dem Kolosseum erweitern. Das Kolosseum ist daher auch das größte Amphitheater der römischen Geschichte und zählt zu den sieben neuen Weltwundern. Der Hauptzweck des Kolosseums war die Belustigung des Volkes (und somit die Popularität des Kaisers) mithilfe von Gladiatorenkämpfen, hin und wieder kombiniert mit wilden Tieren wie Elefanten und Tigern. Der Zugang zum Amphitheater erfolgte über 80 Eingangsbögen und der Name „Kolosseum“ wurde von einer Statue Kaiser Neros (Colossus von Nero) abgeleitet, die sich neben dem Amphitheater befand. Der Gesamtumfang des Amphitheaters beträgt 527 Meter und der höchste Punkt ist 48,5 Meter hoch. Das Kolosseum konnte damals auch mit einem großen Sonnensegel aus Stoff abgedeckt werden, dem sogenannten Velarium. Zum Spannen dieses Segels über die 240 dafür vorgesehenen Maste brauchte es der Legende nach Tausende Matrosen.

Über die Via Sacra, der ältesten Straße Roms ging es zum Forum Romanum. Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde mit den Ausgrabungen des alten Zentrums des römischen Weltreichs am Fuß des Kapitols begonnen. Im Zeitalter Kaiser Augustus (27 v. Chr.-14 n. Chr.) hatte das alte Rom bereits über 1 Million Einwohner und das Forum Romanum war das politische, juristische und religiöse Zentrum des Römischen Reichs.

Der Name „Heilige Straße“ leitet sich von den vielen Tempeln und anderen Heiligtümern ab, die entlang dieser Straße stehen. Beispiele hierfür sind der runde Tempel der Vesta, der Saturntempel, die Basilika von Maxentius, und das Wohnhaus des Pontifex Maximus, der Triumphbogen von Septimus Severus und der Rex Sacrorum.

Am Freitag hieß es dann wieder „Wecker stellen“, denn Check-Out und Transfer zum Flughafen waren um 5.55 Uhr angesetzt. Nach einem ruhigen Flug und einer angenehmen Fahrt mit Wolf-Reisen trafen wir alle gesund in Blankenburg ein und werden uns sicher noch lange an die Zeit in Rom erinnern.