aktuelle Veranstaltungen (Blankenburg)

Klassenfahrt nach Warnemünde – Übernachten im Überseecontainer

Vom 18. bis 22. Oktober 2021 fand die Klassenfahrt der Klassen 8a und 8b statt, begleitet von Frau Sperling, Frau Probst, Frau Böhnstedt und Herrn Dippe. Das Highlight neben der Ostsee und dem Seebad Warnemünde war natürlich die Unterkunft der besonderen Art: das DOCK INN. Einst wurden sie als Transportcontainer über die Meere geschippert, nun dienten sie uns als Herberge. Ganz in der Nähe der Werftkräne, Fischkutter und des Alten Stroms liegt dieses stylische Hostel, das in seiner Schlichtheit und Einzigartigkeit für Begeisterung gesorgt hat. Bei der Halbpension muss hier ganz besonders das reichhaltige Frühstücksbuffet erwähnt werden, was kaum Wünsche offen ließ. Die Woche war mit Erlebnissen gut gefüllt: eine Bootsfahrt nach Rostock mit Aufenthalt für eine Stadtbesichtigung und zum Shoppen, eine Fahrt mit der Fähre, der Besuch der Robbenstation, das durch eigenständige Vorträge vorbereitete Erkunden der Sehenswürdigkeiten von Warnemünde (Leuchtturm, Teepott, Neptun-Hotel, Kirche Warnemünde, die Hohe Düne, das Edvard-Munch-Haus, das Heimatmuseum). Natürlich waren wir auch am Strand und hier gehörte ein Sandskulpturenwettbewerb wohl zu den Höhepunkten. Den Abschluss bildete dann der Besuch der Boulderhalle, die dem DOCK INN gleich angegliedert ist. Hier konnten viele Schülerinnen und Schüler ihr vielleicht neues Talent entdecken, denn das Klettern ging bei vielen besser als gedacht. Insgesamt waren die Tage für alle ein Erlebnis und es gibt bestimmt ein Wiedersehen, vielleicht sogar im DOCK INN in Warnemünde.

Grußwort des Schulleiters des Gymnasiums „Am Thie“ zum Projekt „Blankenburger Waldfriedhof – Kulturdenkmal und Spiegel deutscher Geschichte“

Nachdem im Herbst 2017 das Waldfriedhof-Konzept an das Gymnasium herangetragen wurde, waren Schulleitung und Geschichtskollegen sofort davon überzeugt, dass aus dieser Idee ein konstruktives und generationenübergreifendes Projekt entstehen könnte. Nachdem mit Herrn Volkert ein engagierter Kollege gefunden war, erfolgte die Gründung der „Arbeitsgemeinschaft Geschichte“ am Gymnasium „Am Thie“. Innerhalb kurzer Zeit konnten interessierte Schülerinnen und Schüler für das Projekt gewonnen werden. Mit Unterstützung von Herrn Volkert und einem eigens ausgestellten „Historikerausweis“ machten sich diese schon bald daran, durch Gespräche oder anhand unterschiedlicher Recherchemethoden Informationen zusammen zu tragen. In den folgenden Monaten konnten so viele Texte erstellt und mit den passenden Quellen ergänzt werden. Die gesamte digitale Betreuung des Projektes im Bereich „Präsentation auf der GAT Homepage“ übernahm dankenswerterweise Herr Zuber. Von der Erstellung der QR-Codes bis hin zur Gestaltung der einzelnen Webpages konnte sich das Team auf Herrn Zuber verlassen. Nach einer Corona-verschuldeten Zwangspause nahm das Projekt im Herbst 2021 wieder richtig Fahrt auf. Neben neu dazu gewonnenen Mitstreitern des „Teams Friedhofsprojekt“ sowie durch Unterstützung von Herrn Rohrbach aus dem Fachbereich Geschichte konnten innerhalb kurzer Zeit viele weitere Personen bearbeitet werden.

Ich freue mich daher sehr, dass nun eine beachtliche Fülle an Informationen über interessante Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Bereichen der Geschichte Blankenburgs der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Andreas Siemann
Schulleiter Gymnasium „Am Thie“

Foto: K. Huch

Gedanken zur Veröffentlichung der Projektergebnisse „Blankenburger Waldfriedhof – Kulturdenkmal und Spiegel deutscher Geschichte“

Es heißt immer „viele Köche verderben den Brei“, bei diesem Projekt war es genau andersherum, desto mehr Köche dazu gestoßen sind, desto besser wurde das Ergebnis.

Und da es so viele Beteiligte an dem Projekt gibt, die in den unterschiedlichsten Bereichen auch viele Stunden ihrer Freizeit zur Verfügung gestellt haben, um die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentieren zu können, möchte ich auch niemanden speziell herausgreifen, da die Gefahr groß ist jemanden zu vergessen oder der Anschein einer Gewichtung entstehen könnte.

Ich möchte daher allen Beteiligten sehr herzlich für ihre Mitarbeit, Engagement und Unterstützung an dem Projekt danken, aber vor allem denjenigen, die ihr Wissen mit uns allen geteilt haben.

Als Herr Lauer und Herr Engel mit dem Thema Friedhof an uns herangetreten sind, war ich ehrlicherweise zuerst etwas skeptisch, ob ein solches Thema bei heutigen Teenagern Interesse auslösen würde. Aber ich habe mich zum Glück eines Besseren belehren lassen.

Denn schnell waren begeisterte Schülerinnen und Schülern gefunden, die sich dem Projekt anschlossen und gleich loslegen wollten, um auf Entdeckungsreise zu gehen. So entstand eine Kooperation aus Erfahrung und jugendlichem Tatendrang, bei dem beide Seiten voneinander lernen konnten.

Das Herauskommen aus der Schule, das in Kontakt treten mit anderen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, dieses generationenübergreifende Arbeiten, war und ist das Interessante an diesem Projekt. Und es ist ein anregendes Arbeiten geworden, bei dem erfahrene Geschichtsinteressierte ihr Wissen an die Jüngeren weitergaben oder diese es selbst aufspürten.

Dadurch können nun alte Dokumente, Bilder, Texte und Überlieferungen dank moderner Technik, allen Interessierten auf einfache und praktische Weise zur Verfügung gestellt werden.

In einer ausgeglichenen Weise ist damit eine Kombination aus Schülertexten zum einen und Texten, der geschichtlich Interessieren von Seiten der Stadt Blankenburg, der Kollegen oder von Mitbürgern entstanden.

Was ist das Projekt aber denn nun genau: Regionalgeschichte ist in aller Munde und obwohl in der Schule Geschichte auch immer noch anhand der großen Persönlichkeiten gelehrt wird, so wird Regionalgeschichte immer wichtiger, um geschichtliche Abläufe, Entscheidungen, Veränderungen und Umbrüche für Schülerinnen und Schüler erfahrbar und nahbar zu machen. Das Geschichtsbewusstsein für Heranwachsende wird gefördert; Geschichte soll nichts Abstraktes sein, vielmehr soll ein persönlicher Bezug entstehen, denn das ist wichtig für die Identitätsbildung junger Menschen. Aber auch die Heimatverbundenheit kann mit gestiegener Aufmerksamkeit für die uns umgebenden historischen Dinge gefördert werden.

Ergänzend dazu bietet sich der Begriff außerschulischer Lernort an. Das kann der Rundgang durch eine mittelalterliche Altstadt sein, ein Museum oder eine Wanderung entlang der Frontlinie des Ersten Weltkrieges in den Alpen. Hier ist der Blankenburger Waldfriedhof in den Fokus gerückt.

Wie kann also regionale Geschichte den Schülerinnen und Schülern, aber auch allen anderen Bürgerinnen und Bürgern näher gebracht werden? Indem man einen physischen Anlaufpunkt sucht und diesen in den hier vorhanden Grabstätten gefunden hat. Wie oft sieht man einen solchen Grabstein und kann außer den kurzen Eckdaten des Lebensweges nichts weiter über diese Person erfahren. Durch QR-Codes und der Verlinkung auf die Homepage des Gymnasiums „Am Thie“ können nun möglichst viele Informationen über die jeweiligen dort begrabenen Personen zugänglich gemacht werden, um sich selbst ein eigenes Bild von diesen Persönlichkeiten zu machen. 

Der Friedhof, als ein Ort der Stille, Erinnerung und Trauer wird so auch zu einem außerschulischen Lernort. Die Hinweistafeln ergänzen diesen naturnahen, öffentlichen Ort und es entsteht ein Erfahrungsraum, der historische Lerngelegenheiten für alle bietet.

Doch wie wurden diese Personen nun ausgesucht. Wir folgten dem Grundsatz eine möglichst große Bandbreite an Epochen und Ereignissen abbilden zu wollen, die teilweise viele Jahrhunderte zurückreichen oder bis in die jüngste Geschichte zurückgreifen. Große Weltgeschichte wird damit genauso an den hier beerdigten greifbar, als auch rein regionalgeschichtlich Relevantes. Aufgrund der Fülle der hier vorhandenen Möglichkeiten musste zwangsläufig eine Auswahl und Einschränkung vorgenommen werden und so hätten die behandelten, als auch viele andere Bereiche der Geschichte, auch durch andere Persönlichkeiten stellvertretend abgebildet werden können.

Aber dies soll kein Wermutstropfen sein, denn es ist noch nicht der Abschluss des Projektes erreicht, sondern nur ein Zwischenschritt, noch vieles gibt es zu entdecken, zu erforschen und zu ergänzen in den kommenden Jahren und ich bin mir sicher, dass nicht nur die nächste Generation an Jung-Historikern am Gymnasium „Am Thie“ schon in den Startlöchern steht. Sondern ich bin auch voller Hoffnung, dass dieses Projekt zu weiterem regem Austausch über die Geschichte mit einem noch breiteren Publikum führen wird. Wie nach Aristoteles‘ These: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“

Ich lade sie daher alle ein, sich selbst entweder hier bei uns auf der Homepage (Das GAT -> Arbeitsgemeinschaften -> Projekt: Blankenburger Waldfriedhof) oder auf dem Waldfriedhof ein Bild von unserem Projekt zu machen.                                                                

Benedict Volkert

Fotos:

Stadt Blankenburg(Harz)
Kerstin Winter (3x)
Jens Grezes

Stimmen zum Projekt auf YouTube

61. Mathematikolympiade

Mathematik ist ja das Fach, bei dem nicht nur das S für Spaß steht, sondern alle Buchstaben – von M wie megafun bis k wie komplett cool ;-). Und so hatten am 10.11.2017 insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler unserer Schule Spaß beim Knobeln, denn die 2. Stufe der diesjährigen Mathematikolympiade fand an diesem Tag sogar im Präsenzmodus in unserer Schule statt. Hier einige Impressionen (wer ganz genau hinschaut, sieht wahrscheinlich sogar die eine oder andere Denkerstirn…).

Das sind unsere Besten!

Klassenstufe
NameVornamePlatzierung
5Krehl
Alfons1
5HohnsteinRobin
2
5TittelJan3
6GürtlerMandy1
6Rusev
Martin2
6WestermannManja3
7SchindlerAnna1
7JohnJulien Sebastian2
7DillePhilipp3
8HildebrandKathy1
8HeinrichErik2
8ToepferAmelie3
9RockstedtEmma Helene 1
10BrediesFinn1
10HolfeldMartin2
10TrautmannJulia2
11/12FesselJannis1
11/12GiescheBenjamin2

Ein großer Dank an alle und Glückwünsche an die Sieger!

Typisierungsaktion zur Stammzellenspende am GAT

 Am Mittwoch, den 10.November 2021 wurden in einem zweiten Anlauf am GAT 53 Schülerinnen und Schüler in einer Typisierungsaktion zur Stammzellenspende erfasst. In einer ersten Veranstaltung am 13. Oktober 2021 haben sich 22 Mitglieder der Schulgemeinschaft beteiligt. Insgesamt haben sich demnach 75 Personen an unserer Schule typisieren lassen und somit einen wertvollen Beitrag geleistet, um vielleicht eines Tages einem Menschen das Leben zu retten.

Dafür allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön.

Klassenausflug der 10c nach Magdeburg

Am 13. Oktober 2021 machte sich die Klasse 10c in Begleitung von Herr Dippe auf den Weg nach Magdeburg. Dort stand für die Klasse ein spaßiges sowie lehrreiches Programm bereit, welches die Klasse in Eigenregie geplant hatte. Am Vormittag stand Lasertag auf den Programm, was allen sehr viel Spaß machte. Der schulische Aspekt durfte natürlich auch nicht fehlen, deshalb ging es am Nachmittag noch zu einer Führung in den Jahrtausendturm in den Elbauenpark. Bis Bahnrückfahrt blieb der Klasse noch ein wenig Zeit, die sie mit eigenen Aktivitäten ausfüllen konnten. Ein toller Tag für die Klasse 10c, doch leider ohne den Klassenlehrer Herr Höweling.

Vorlesewettbewerb von Ben Hur bis Reiterhof

Bis zu den Herbstferien fand im sechsten Jahrgang der klasseninterne Vorlesewettbewerb statt. Als Gewinnerinnen wurden Sophia Runzer, Maria Lisa Suchoff, Amelie Wachsmuth und Manja Westermann gekürt. Um eine Schulsiegerin zu ermitteln, die unser Gymnasium beim Regionalausscheid vertritt, fand am 3. November unser traditioneller Vorlesewettbewerb statt. Neben abenteuerlichen Reiterhofgeschichten, wurde ein komplizierter Dialog aus Ben Hur vorgetragen sowie ein Auszug aus „Mein Lotta-Leben“, den Fremdtext bildete in diesem Jahr der Romananfang eines 3-Fragezeichen-Abenteuers.

Die Veranstaltung eröffnete Emma Helene Rockstedt am Klavier mit dem Stück „Passaggio“ von Ludovico Einaudi.

Unterstützt wurden die Sechstklässlerinnen von Freunden, Eltern, Geschwistern und natürlich ihren Deutschlehrern. Unsere Jury setzte sich in diesem Jahr aus Frau Asmus, Herrn Rohrbach, Herrn Manteuffel und Mattis Mayer, dem Vorjahresgewinner zusammen. Nach ausführlicher Beratung standen unsere Gewinnerinnen fest: Den zweiten Platz teilen sich in diesem Jahr Sophia Runzer, Maria Lisa Suchoff und Manja Westermann. Die Gewinnerin ist Amelie Wachsmuth, die sowohl mit dem selbst gewählten Text überzeugte als auch mit dem unbekannten Fremdtext. Sie wird unsere Schule beim Regionalwettbewerb vertreten. Dafür wünschen wir ihr viel Erfolg!

Teuflische Marionetten am Gymnasium

Seit 1638 gibt es das Puppentheater von Andreas Bille und seit über 20 Jahren besucht uns Herr Bille mit seinen Aufführungen am GAT in Blankenburg. Nachdem Corona diese Tradition unterbrochen hat, sind wir nun umso dankbarer, dass Herr Bille unseren Schulalltag mit zwei Stücken, in denen beiden der Teufel eine zentrale Rolle spielt, bereichern konnte.

Während der fünfte Jahrgang beim Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ mitfieberte, verfolgte der sechste Jahrgang Leben und Werk des „Dr. Faust“ aufmerksam:

„Das Stück begann damit, dass der Teufel von dem Höllenobersten den Auftrag bekam, die Menschen der ‚Oberwelt‘ mit Lügen bekannt zu machen. Zugleich ging es um Doktor Faust, der versucht hat, Kontakt mit dem Teufel aufzunehmen. Hierfür musste er einen Spruch sagen und verschiedene Teufel erschienen. Später ist ein Mann namens Hans Wurst, auf der Suche nach einem Gasthaus, in das Haus Fausts eingedrungen. Er blieb, weil ihm eine Stelle als Diener angeboten wurde. 

Als Faust später im Zauberbuch las, tauchte der Teufel wieder auf und brachte Faust dazu, einen Vertrag mit ihm abzuschließen. In diesem Vertrag war vereinbart, dass der  Teufel ihm 24 Jahre lang dienen wird und alle seine Wünsche erfüllen muss. Wenn die 24 Jahre vorbei sind, wird Dr. Faust mit in die Hölle genommen. So reist Faust mit seinem Diener Hans Wurst und dem Teufel Mephisto um die Welt, bis die Zeit um ist. 

Auch Hans Wurst sollte einen Vertrag abschließen, tat dies aber nicht. Mit dem Zauberspruch ‚Perlocke‘ konnte er einen der Teufel verschwinden lassen, nachdem dieser ihn nach Hause gebracht hatte. Auch Faust wollte nicht mehr in die Hölle, betete und flehte. Doch leider war dies vergebens (denn er dachte an eine schöne Herzogin). Am Ende wurde Dr. Faust mit einem lauten Gewitter in einen großes, schwarzes Loch, die Hölle geholt.“

Auch wenn die Schüler die Vorstellung bisweilen etwas laut fanden, waren sie doch beeindruckt und ließen sich erschrecken und mitreißen: „Ich fand das Ende der Geschichte spannend, weil ich dachte, dass Dr. Faust es doch noch schafft, nicht in die Hölle zu kommen.“ „Ich fand es traurig, dass Dr. Faust sich auf den Vertrag eingelassen hat.“ „Lustig fand ich die Begegnung von Hans Wurst mit zwei Höllengeistern!“ „Also ich fand einfach mega, dass er das alles ganz allein gespielt hat!“ „Die Figuren und die Kulisse fand ich sehr kreativ.“ „Mir hat gut gefallen, dass es Hans Wurst geschafft hat, seine Seele nicht an den Teufel zu verkaufen.“ „Ich finde es cool, dass die Puppen handgemacht sind und das Theater von Ort zu Ort zieht, wie früher!“

Nacherzählung von Marie-Sophie Hinze und Abbey Diecke 

Eindrücke der Klasse 6b

WRO – Hybrid

Am Donnerstag, 7. Oktober 2021, fand ein weiterer Wettkampf der WRO statt, coronabedingt als sogenannter Hybridwettbewerb, der in unserem Haus durchgeführt wurde. Damit auch alles regelkonform ablaufen und keiner tricksen konnte – mussten alle Einsätze der Roboter ohne Schnitt und Nachbearbeitung gefilmt und dem Schiedsgericht als Videodatei geschickt werden. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme und sozusagen als Zeitstempel gab es ein geheimes Codewort – es lautete Pustekuchen – welches in die Videokamera gelalten werden musste. In der Senior Category an diesem Wettkampftag startete das Team Nasenbärenbande II mit Felix Dille und Connor Schönfeld. Trotz Pech mit der Hardware (die SD-Karte gab kurz vor Wettbewerbsstart den Geist auf, so dass etwas Hektik aufkam, weil die Programme neu aufgespielt werden mussten), erzielte das Team respektable Ergebnisse und erreichte wie unser 1. Team die Bronzemedaille.

Ein großes Dankeschön für diese Leistung! Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!

Neue Schüler am GAT

Anbei finden Sie einige Impressionen von der Begrüßungsveranstaltung der neuen 5. Klassen.

WRO Bad Laer

Am Samstag, 2. Oktober 2021, fand in der Concello-Halle in Bad Laer der Regionalwettbewerb der World Robot Olympiad (WRO) statt.
Es war eine lange Odyssee, eigentlich wollten wir mit unseren Roboterteams in Wolfenbüttel starten (coronabedingt abgesagt), dann in Chemnitz (coronabedingt abgesagt) und letztendlich sollte es Bad Laer werden. Und auch das stand auf der Kippe. Nachdem der Wettbewerb zunächst vor den Sommerferien stattfinden sollte und coronabedingt verschoben wurde, erlebten nun die Teams mit ihren Robotern an diesem Wochenende einen tollen Wettbewerbstag.

Das Thema der WRO Saison 2021 lautet: Power Bots – The Future of Energy. Und so drehten sich die Aufgaben, mit denen sich die Teams in der „Regular Category“ beschäftigt haben, unter anderem um erneuerbare Energien und smartes Wohnen. In Bad Laer nahmen die Teams aus drei Altersgruppen teil: Starter (6 – 12 Jaher), Junior (13 – 15 Jahre) und Senior (16 – 20 Jahre).

In der Senior Category – in der das Team Nasenbärenbande I mit Marian Voigtländer, Maximilian Raber und Alrik Hähnel startete – war die Aufgabe, ein ganzes smartes Wohnquartier mit Energieeinheiten je nach Wetterlage zu versorgen.
Die Teams vor Ort hatten in jeder Kategorie insgesamt jeweils 3 Wertungsläufe durchzuführen und konnten zwischendurch weiter an ihren Robotern bauen und programmieren. Das Ganze wurde noch durch eine Überraschungsaufgabe ergänzt, die am Wettbewerbstag verkündet wurde und mit der Extrapunkte erzielt werden konnten.

Unser Team schlug sich wacker und erkämpfte eine Bronzemeaille – da der Name Nasenbärenbande jedoch auch Programm war, fehlte am Ende eine halbe Motorumdrehung (oder 0,5 cm) zu Silber, da unser Roboter am Schluß nicht komplett im Zielgebiet war.

World Cleanup Day 2021am GAT

Am Samstag, den 18. September fand der der World Cleanup Day 2021 statt – die größte internationale Bewegung gegen die Plastikkrise und Plastikmüll. Wie jedes Jahr beteiligten sich die Fünftklässler des GAT Blankenburg an der Aktion, indem sie bereits am Freitag in ihrer letzten Unterrichtsstunde des Schultages ausgerüstet mit Müllbeuteln und Handschuhen auf die Schulhöfe und in den Thiepark loszogen, um herumliegenden Müll einzusammeln. Besonders hervorzuheben sind vor allem die Motivation und der Eifer, mit dem die Schülerinnen und Schüler dabei zu Werke gingen!

All-focus

Ob wir überhaupt eine Klassenfahrt machen dürfen? Und wenn ja, wohin? Rom? Und dann Quarantäne in Italien?

Unter Pandemie-Bedingungen eine Klassenfahrt auf die Beine zu stellen ist definitiv keine leichte Aufgabe, schon das Ziel ist eine Herausforderung! Welche Stadt in Deutschland könnte schon Rom, der Ewigen, das Wasser reichen? Wir haben uns – wie man so schön sagt – für die nördlichste Stadt Italiens entschieden und erkundeten München vom 20. bis 24.09.2021 auf sehr vielfältige Art und Weise. Neben Stadtführungen, dem Besuch des Residenzschlosses, der Besichtigung (und Benutzung) verschiedener Sportstätten und Museen sind auch die Freizeitgestaltung und kulinarische Genüsse nicht zu kurz gekommen. Ein ausführlicher Bericht findet sich unter der Bildergalerie.

Montag

Der erste Tag unserer Studienfahrt startete in aller Frühe in Blankenburg am Bahnhof. Wir trafen uns bereits um 4:30, sodass wir pünktlich um 5:00 unsere Fahrt nach München antreten konnten. Die Fahrt verlief entspannt und ohne Stau. Daher kamen wir bereits früher in München an, als gedacht. Da der Check-in ins Hostel erst ab 15:00 Uhr möglich war, lagerten wir unsere Taschen ein und machten uns auf in die Innenstadt. Nach einem einfachen Mittagessen begann dann unsere Stadtführung. Wir lernten eine Menge über die Geschichte Münchens und einzelne Gebäude rund um den Marienplatz kennen. Besonders auffällig ist hierbei das neue Rathaus, dass 1905 in Betrieb genommen wurde und das keine 100 Meter neben dem alten Rathaus steht. Eindrucksvoll ist auch die Frauenkirche, deren Türme eine Höhe von knapp 100 Metern aufzuweisen haben. Eine weitere bemerkenswerte Kirche ist Sankt Peter. Diese Pfarrkirche ist die älteste Kirche der Stadt und war Teil des ersten Stadtkerns. Zudem besuchten wir den Viktualienmarkt, welcher der größte Freiluftmarkt Europas ist und sowohl aus festen, als auch saisonalen Ständen besteht. Nach diesem ersten Eindruck in München besuchten wir den Biergarten am Chinesischen Turm im Englischen Garten, wo wir zu Abendbrot aßen. Nachdem wir zum Hostel zurückkehrten und endlich unsere Zimmer beziehen konnten, waren wir froh, den Tag ausklingen lassen zu können.

Dienstag

Dienstag, der 21.09.2021. Ein neuer Tag voller Spannung und Abwechslung auf unserer Studienfahrt in München. Nach einem ausgewogenen Frühstück startete der Tag für eine kleine Gruppe im Schloss Nymphenburg. 10:30 begann dann für die gesamte 12. Klasse die Fahrt nach Erding zur Brauerei Erdinger. Nach einer Begehung durch den Fanshop startete nach einer kurzen Einführung unsere Tour durch die Brauerei. Als erstes schauten wir uns das Sudhaus an. Hierbei konnten wir die einzelnen Behälter betrachten, in denen aus den Zutaten Wasser, Weizen- und Gerstenmalz die Maische hergestellt wird. Diese Maische wird dann zusammen mit dem Hopfen aufgekocht und die dabei entstehende Würze wird später mit Hefe versetzt. Es entsteht das Jungbier, welches dann in Flaschen gefüllt wird, wo eine zweite Gärung stattfindet. Den Prozess der Abfüllung und Verpackung in die einzelnen Kisten konnten wir live verfolgen. Nach unserer Tour gab es dann eine typisch-bayrische Spezialität. Echte Weißwürste und Obazda mit Brezeln. Nach dieser Stärkung fuhr unser Busfahrer Olli uns zum Olympiapark zurück nach München. Hier erhielten wir eine Führung durch den Park und besuchten einzelne Bereiche: Unteranderem schauten wir uns das Olympiadorf, die olympische Schwimmhalle und das Stadion, indem der FC Bayern München früher gespielt hat, näher an. Anschließend fuhren wir wieder zurück zum Hostel, wo wir uns auf die Suche nach einem leckeren Abendessen machten.

Mittwoch

„Mia san mia“ hieß es am Mittwoch Vormittag, denn wir besuchten die Allianz-Arena. Das Fußballstadion, in dem die Heimspiele des FC Bayern München stattfinden. Dementsprechend ist auch das gesamte Stadion durch die Farbe rot geprägt. Angefangen von den roten Sitzen, bis hin zu der Kabine des FC Bayern München, die wir uns natürlich auch anschauen durften. Über jedem Spind ist ein Foto und der Name des jeweiligen Spielers zu sehen. Wir durften uns auch in zwei gegnerische Mannschaften aufteilen und mit Musik den Einmarsch in Richtung Stadion nachstellen und -fühlen. Es ist wirklich unbeschreiblich, einmal dort lang gegangen zu sein, wo sonst große Fußballstars den Weg beschreiten. Neben dem ist das Stadion ein architektonisches Meisterwerk. Die Hülle des Stadions besteht aus großen Luftkissen, genau genommen aus 2784 Luftkissen. Nach der Führung hatten wir dann die Möglichkeit den Fanshop zu besuchen. Von der Allianz-Arena ging es direkt zu der Therme Erding weiter, welche als die größte weltweit gilt. Die Therme bot für jeden Spaß und Action, aber auch einige Entspannungsorte. Neben den unzähligen Rutschen, die von den meisten auch ausprobiert wurden, gab es unteranderem noch ein Wellenbad. Nach der Rückfahrt ins Hostel hatten wir dann die Möglichkeit in der Stadt den Abend zu verbringen.

Donnerstag

Am Donnerstag Vormittag stand der Besuch in das Deutsche Museum an. Nach dem Frühstück fuhr unsere Klassenstufe mit der S-Bahn in das Museum. Dort angekommen konnten wir uns in kleinen Gruppen frei bewegen und uns unterschiedlichste Sachen anschauen. Angefangen von riesigen Segel- und Dampfschiffen, über Bergbau und Pharmazie bis hin zur verschiedenen astronomischen Experimenten. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Vielfältigkeit des Deutschen Museums. Es war für jeden etwas dabei. Das Museum weist nicht nur die typischen, langen Textfelder auf, sondern bot auch Spielraum für das eigene Mitwirken durch Experimente und Versuchsanordnungen, welche meist per Knopfdruck ausgelöst werden konnten. Nach dem Mittagessen und ein bisschen freier Zeit begann dann um 15:00 Uhr der zweite Programmpunkt: Der Besuch im Residenzschloss. Auch hier bewegten wir uns in kleinen Gruppen durch das Schloss. Neben der total interessanten Bauweise, konnten wir auch die damalige Lebensweise erahnen. Das Residenzschloss ist extrem groß und pompös. Nahezu jeder Raum wies Verschnörkelungen und aufwendig bemalte Wände und Decken auf. Jeder Raum des Schlosses ist einzigartig, wodurch das Ganze noch beeindruckender wirkt. Nach dem Ende des Rundganges hatten wir Freizeit, die jeder anders nutzte. Am Abend traf sich der Großteil der 12. Klassen in einem Biergarten, bei dem wir Abendbrot aßen und uns über die gemeinsame Woche und auch über die letzten Schuljahre unterhielten.

Freitag

Unser letzter Tag unserer Studienfahrt begann sehr früh. Bereits um 7:45 Uhr mussten wir mit unseren Taschen und Koffern am Bus stehen und ihn beladen, damit wir rechtzeitig nach Dachau aufbrechen konnten, um das Konzentrationslager zu besichtigen. Neben der Besichtigung der Außenanlage, schauten wir uns auch eine Ausstellung über das Konzentrationslager Dachau an, welche sich ebenfalls auf dem Gelände befindet. Anschließend begann dann unsere Rückfahrt, welche länger dauerte als die Hinfahrt, da der Verkehr öfter stockte. Unsere Studienfahrt endete am Bahnhof in Blankenburg, dort wo sie am Montag morgen begann. Es war vielleicht nicht Rom, sondern München, dennoch verbrachten wir eine tolle Woche in einer Stadt, die für jeden etwas bietet. Wir konnten die wunderschöne Architektur und bemerkenswerte Bauten begutachten, echtes bayrisches Essen genießen und natürlich auch shoppen. Es war eine Fahrt voller Spaß, bei der wir trotzdem eine Menge lernten konnten und wir sind unseren Lehrern dankbar, dass sie unsere Abschlussfahrt zu einer unvergesslichen Fahrt gemacht haben.

Moin!

So begrüßen sich die Menschen an der Nordsee…..wisst Ihr eigentlich, wie schön Büsum ist? Wir, die Klasse 6a und Frau Müller, wissen es jetzt! Bereits am ersten Tag sind wir, mit einer Stadtrallye ausgestattet, durch Büsum gelaufen, um diesen norddeutschen Ort besser kennenzulernen.

Bei unserer eisigkalten Wattwanderung am nächsten Tag haben wir Nordseekrabben gesehen. Kleine schwarze Schnecken haben neugierig ihr Haus verlassen, nachdem wir die Wellen nachgemacht haben. Könnt Ihr euch vorstellen, wie schnell Füße im Watt kalt werden können…..?

In Friedrichskoog haben wir die Seehundstation besucht und konnten hautnah miterleben, wie sich diese eleganten Tiere im Wasser bewegen. Mehr aus ihrem Leben haben wir durch eine Rallye in der Station erfahren können.

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön…..auf einem Krabbenkutter durften wir beobachten, wie diese Schalentiere gefischt wurden. Es war sehr aufregend, dabei zuzusehen, wie die Meerestiere aus dem Wasser gezogen wurden. In ihrem Behälter sahen sie aus, als würden sie tanzen. Einige von uns haben sich sogar getraut, sie auf die Hand zu nehmen und zu streicheln.

Die Abende haben wir beim Tischtennis spielen, Quatschen und mit Billiard spielen in unserer gemütlichen Jugendherberge verbracht.

Die Nordsee schien am letzten Tag etwas wütend zu sein, dass wir diese schöne Stadt schon wieder verlassen mussten. Sie verabschiedete uns stürmisch mit viel Wind und Getöse, was aber echte Nordlichter nicht aus der Ruhe zu bringen scheint.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Begleiter Herrn Wilhelm und Herrn Plättner und natürlich auch an unsere Klassenleiterin Frau Müller für diese unvergessliche Klassenfahrt in den hohen Norden!

Die Klasse 6a

Exkursion in die Phaeno-Ausstellung in Wolfsburg

Am 23.09.2021 fuhren die Klassen 5c, 6b und 6c sowie diebegleitenden Physik-und KlassenlehrerHerrBöttcher, HerrFritzsche und Frau Wiedenbeinin die Autostadt Wolfsburg zur Phaeno-Ausstellung.Diese lädt ihre Besucher dazu ein, über 350 physikalische und technische Phänomene hautnahzuerleben. Die Exkursion verfolgt das Ziel, die Schülerinnen und Schüler für das in Klasse6 neu eingeführte Unterrichtsfach Physik zu begeistern. So konnten auf dem Ausstellungsgelände sämtliche Experimente auch selbst ausprobiert werden. Somit kam es zu einigen „Aha-Effekten“: An einem Bandgeneratorkonnten die Kinderzum Beispielso viel Spannung erleben, dass ihnen die Haare zu Berge standen. Auch der bis zu 6m hohe Feuertornado begeisterte viele Zuschauer. Diese und zahlreiche weitere naturwissenschaftliche Phänomene luden zum Staunen und Erleben ein.Die Nachwuchs-Physiker fuhren schließlich mit vielen unterschiedlichen Eindrückenzurückund können in Zukunft ihreneu gewonnenen Erkenntnissemit in den Unterricht einbringen.

Juliane Wiedenbein