Kryptographie – monoalphabetische Chiffrierung

Wir beginnen mit der monoalphabetischen Chiffrierung, da die verwendeten Algorithmen einfach zu durchdringen sind. Parallel dazu können die Geheimtexte – mit bekanntem Schlüssel – dechiffriert werden, da es sich hierbei um inverse Operationen handelt. Gleichzeitig bietet diese Vorgehensweise eine gute Kontrollmöglichkeit. Polyalphabetische Chiffrierung, echte Kryptoanalyse und moderne kryptographische Verfahren werden wir im Anschluss diskutieren.
Monoalphabetische Chiffrierung besteht darin, das Klartextalphabet zu permutieren, d. h. die Buchstabenanordnung wird durch Substitution und/oder Transposition verändert. Unter der Annahme, dass das verwendete Alphabet 26 Buchstaben besitzt (deutsch - mit ä = ae, ö = oe, ü = ue und ß = ss), erhält man also maximal (je nach Art der Chiffrierung) 26! = 403.291.461.126.605.635.584.000.000 Möglichkeiten der Anordnung der Buchstaben. Das erscheint auf den ersten Blick ungeheuer viel und damit sollten Probleme beim „Knacken“ nicht zu vermeiden sein. Warum dem nicht so ist, wird später klar.

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