Die Idee von "Schule ohne Rassismus" wurde anlässlich des Erstarkens rechtsradikaler Parteien
1988 von SchülerInnen und JugendarbeiterInnen in Belgien entwickelt. Sie wollten auf diese Weise
aktiv gegen Diskriminierung und Rassismus eintreten.
Das Projekt war so erfolgreich, dass es 1992 als "School Zonder Racisme" in den Niederlanden
eingeführt wurde. 1995 führte der Verein AktionCourage e. V. das Projekt, initiiert durch das
damalige Vorstandsmitglied Ralf-Erik Posselt, in Deutschland ein. Von hier aus sprang die Idee
zuerst nach Österreich über und danach nach Spanien. Europaweit tragen mittlerweile mehr als 600
Schulen den Titel "SOR-SMC", davon über 500 in Deutschland (Stand: Dezember 2008).
Seit Anfang 2000 ist Sanem Kleff als Vorstandsmitglied bei AktionCourage e. V. Leiterin des
Bundesprojektes. Die danach erfolgte Erweiterung des Titels in "Schule ohne Rassismus - Schule mit
Courage" soll die gesamte Bandbreite der Diskriminierungen, die es zu überwinden gilt, verdeutlichen
und die aktive Rolle der Beteiligten stärker hervorheben.
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