Die Ferien sind vorbei! Mit einem kleinen Paukenschlag hat sich auch das Netzwerk der Schulen ohne
Rassismus im Harz zurückgemeldet. Bezugnehmend auf den Naziaufmarsch der sogenannten „Aktionsfront Harz“
nutzen wir den 1. September als Weltfriedenstag um uns gemeinsam zu Erinnern und vor den Gefahren zu
warnen, die mit der immer breiter in der Gesellschaft angekommenen extrem Rechten aufmerksam zu machen.
Bürgermeister Dr. E. Brecht eröffnete die Kundgebung vor etwa einhundert SchülerInnen aus dem GutsMuths
Gymnasium und der BBS „Heinrich Mette“. Nach seiner kurzen Ansprache, die in der Hauptsache den Stolz
zum Ausdruck brachte, dass sich junge Menschen in Quedlinburg engagieren und zum weitermachen
aufforderte.
Neben Barbara Knöfler deren Thema u.a. der Aktuelle Krieg in Afghanistan war, brachte Volker Wachholz
ein Gedicht von Brecht zu Gehör das zum „Nein“-sagen aufrief. Fr. Habisch von der Bundeszentrale für
politische Bildung freute sich über das Quedlinburger Engagement und rief auf weiterzumachen. Sie
unterstrich den Aufwand, den eine Schule braucht, um den Titel „Schule ohne Rassismus zu erarbeiten.
Fabian, ein im Netzwerk und darüber hinaus sehr aktiver Schüler, fasste kritisch den 23. August
zusammen und beleuchtete dabei auch Probleme mit der Polizei, die auftraten, als couragierte Bürger
sich den Nazis entgegenstellen wollten. Zum Schluss trat T. Götze als Vertreter der Netzwerkkoordination
auf und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass an den Schulen Ausgrenzungen und Diskriminierungen
keine Chance haben und das die Schulen des Harzkreises beginnen sich im Netzwerk zu engagieren,
weil nur auf gesamtgesellschaftlicher Ebene der Kampf gegen Rechtsextreme in der Gesellschaft
gewonnen werden kann.
Das Netzwerk bedankt sich außerdem bei allen Schulen, die sich an der Aktion beteiligt haben,
indem sie mit Infotischen an die SchülerInnen herangetreten sind, die nicht an der Kundgebung
teilnehmen konnten.
Weitere Informationen finden Sie
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